WAS BEDEUTET

AYURVEDISCHE ERNÄHRUNG?

Im Ayurveda wird jedem Lebensmittel eine bestimmte Wirkung auf den Körper und auf die Doshas zugeschrieben. Trotz dieser festen Struktur bietet die ayurvedische Ernährung eine hohe Flexibilität, da darin die aktuelle Lebenssituation berücksichtigt wird.

Ayurvedische Hauptmahlzeiten setzen sich aus einem Eiweißlieferant pflanzlicher oder tierischer Quelle und einem Anteil aus Kohlehydraten in Form einer Kartoffel-, Getreide oder Brotbeilage zusammen. Gemüse ist dabei der Hauptakteur, kann als Salat oder Suppe zubereitet werden oder je nach Konstitution mit der entsprechenden Menge eines hochwertigen Öls ergänzt werden.

"Egal welche individuelle Konstitution -

jeder Mensch braucht Eiweiß, Fett und Kohlehydrate.

nur die Verhältnisse zueinander können sich

je nach Lebenssituation verändern." 

 

 

Vata-Typ

 Die Auswahl der Eiweiße ist entscheidend und sollte über den Tag verteilt werden, um das Verdauungssystem nicht zu überfordern. 

 

 

Pitta-Typ

Eine vermehrte Zufuhr an Eiweißen und Ölen kann dabei helfen das starke Agni gut zu nutzen. Fleisch sollte gemieden werden, da es möglicherweise Übergewicht begünstigt.

 

 

Kapha-Typ

Heißhunger sollte vorgebeugt werden und der Blutzucker stabilisiert werden. Optimal ist daher ein gemäßigter Verzehr von Kohlehydraten.

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Salate

Eine Auswahl frischer und abwechslungsreicher Salate

Suppen

Das warme Verdauungswunder für jede Konstitution 

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Süsses

Ayurvedische Nachspeisen für den süßen Hunger 

 

SALATE

RUCOLA-QUINOA-LINSEN SALAT

Zutaten für 2 Personen

 

1/2    Schale Rucola

1       Tasse Quinoa

1      Tasse Linsen

2       Karotten

1/2    Zwiebel

1/2    Rote Paprika

        Petersilie

1/2    Orange

1       Hand Sonnenblumenkerne

1 EL   Kürbiskernöl, Essig

1 TL   Honig

(1) Linsen mit zwei handbreit Wasser bedecken und für 2 Minuten köcheln.

(2) Währenddessen Quinoa waschen, absieben und zu den Linsen geben. Auf kleiner Flamme weiterköcheln, bis Wasser fast verkocht und Quinoa schön glasig. Dann abkühlen lassen. Rucola kann gleich im Anschluss gewaschen und in die Salatschüssel gegeben werden. 

(3) Karotten in Scheiben schneiden, Zwiebel und Paprika würfeln. Karotten zuerst in eine Pfanne mit etwas Ghee/ Olivenöl geben und kurz anschwitzen. Dann Zwiebeln, Paprika, Petersilie und eine Prise Salz dazugeben.

(4) Eine handvoll Sonnenblumenkerne in der Gemüsepfanne verteilen und kurz anbraten lassen. Herd ausschalten, sodass Karotten und Paprika noch bissfest sind. Gemüse nun auch auskühlen lassen. 

(5) Nun die Orange in kleine Stücke schneiden und zum Rucola dazugeben. 

(6) Für das Dressing 1 Esslöffel Kürbisöl, mit Essig deiner Wahl, Salz, Pfeffer und Honig verquirlen, sodass eine schöne homogene Flüssigkeit entsteht. 

(7) Quinoa, Linsen und Gemüse zum Rucola dazugeben, Dressing verteilen und abschließend den Salat sanft umrühren. 

(8) Nun genießen! Dabei die einzelnen Geschmäcker, die verschiedenen Konsistenzen und sich vom fruchtigen Aroma der Orange überraschen lassen. 

Ayurveda Salat

KÜRBIS-BROKKOLI-LINSEN BOWL

ZUTATEN für 2 Personen

1/2     Brokkoli

1/2     Kürbis

1       Tasse Linsen

1       Zwiebel

        Cashews, Rosinen

1 EL   Kürbiskernöl

1 EL   Apfelessig

1 TL   Honig

(1) Den Brokkoli in Röschen teilen, waschen und im Küchensieb garen. Wenn er schön bissfest und abgekühlt ist, kannst du ihn noch kleiner schneiden.

(2) Die Linsen mit Wasser bedecken und mit etwas Salz oder Brühe köcheln lassen. Wenn das Wasser fast verkocht ist, probiere wie fest die Linsen noch sind. Falls sie noch zu hart sind, gebe etwas Wasser dazu. Wenn Sie fertig sind, abtropfen lassen. 

(3) Den Kürbis in kleine Würfel schneiden, die Zwiebel gleich im Anschluss würfeln. Beides zusammen in eine Pfanne geben und anbraten. Etwas Curry und Salz dazu geben. Braten bis beides schön glasig ist. Wenn die Schale des Kürbis noch sehr hart ist, sollte er noch etwas weiter in der Pfanne bleiben. Solange das Gemüse noch in der Pfanne ist, ein paar Cashews und Rosinen hinzufügen. 

(4) Nun das Dressing: Kürbiskernöl, Apfelessig (es geht jeder Essig deiner Wahl. Besonders gern mag ich Balsamico) und Honig mit Salz und Pfeffer verrühren. 

(5) Alle Komponenten in einer großen Bowl zusammen mischen und mit dem Dressing übergießen. 

Besonders fein ist die süße der Rosine und der fruchtige Geschmack des Kürbis. Der nussige Brokkoli ergänzt eine weitere leckere Geschmacksrichtung. Die Linsen und Nüsse sorgen für ein ausgewogenes Mittagessen mit wertvollem Eiweiß- und ungesättigtem Fett. 

 

SUPPEN

PAPRIKA-KOKOS SUPPE

Zutaten für 2 Personen

 

1/2      Paprika

1/4      Kürbis

1         Zwiebel

1 TL     Brühe

1/2      Dose Kokosmilch

           ghee

1 TL     Curry

(1) Paprika, Kürbis und Zwiebeln würfeln

(2) Ghee bei kleiner Hitze im Topf schmelzen lassen, Kürbis dazugeben und kurz anbraten bevor du die Zwiebeln und Paprika hinzugibst.

(3) Wasser aufkochen und so viel über das Gemüse geben, dass es das Gemüse fast bedeckt. Die halbe Kokosmilch mit etwas Brühe unterrühren und weiter auf kleiner Flamme köcheln lassen.

(4) Wenn das Gemüse gar ist, je nach Geschmack grob oder fein pürieren.

(5) Vor dem Servieren noch mit Salz und Pfeffer (eventuell auch Langem Pfeffer) abschmecken. 

SCHNELLE LINSENSUPPE

Zutaten für 2 Personen

 

4         Karotten

1          Zwiebel

1          Tasse Linsen

1 TL      Brühe

            Ghee

1/2 TL   Bockshornklee

1/2 TL   Kreuzkümmel

(1) Karotten in Scheiben schneiden und Zwiebeln würfeln.

(2) Ghee bei kleiner Hitze im Topf schmelzen lassen, Kreuzkümmel dazu geben und Bockshornklee einrühren, bis sich der Duft der Gewürze entfaltet. 

(3) Nun die Zwiebeln andünsten bis sie glasig werden und dann Linsen hinzugeben. Zum Schluss Karotten mit andünsten. 

(4) Wasser aufkochen und so viel über das Linsen-Gemüse geben, dass eine Hand breit darüber steht. Etwas Brühe einrühren und bei kleiner Flamme köcheln lassen, bis Linsen gar sind. 

(5) Vor dem Servieren noch mit Salz und Pfeffer (eventuell auch Langem Pfeffer) abschmecken. 

 

SÜSSES

VEGANER TAPIOKA PUDDING

Zutaten für 4 Portionen

1   Tasse kleine Tapioka-Perlen

2   Tassen Hafermilch 

     zimt

     Salz

     Cashewnüsse

     Datteln

(1) Kleine Tapioka-Perlen (aus dem Asiamarkt) in einen Topf geben und die Hafermilch, Kokosmilch, Mandelmilch oder eine andere pflanzliche Milch darüber geben. Für 10 Minuten quellen lassen.

(2) Währenddessen Cashewnüsse anrösten und Datteln klein schneiden, falls sie sich zum Pudding gesellen dürfen. 

(3) Den Tapioka-Pudding nun bei kleiner Flamme köcheln lassen, man sieht schnell, dass die Masse andickt und ein schöner Pudding entsteht. Die Tapiokaperlen werden schön durchsichtig.

(4) Nun Zimt und etwas Salz dazu geben. Zucker wird in diesem Desert nicht benötigt, da sowohl Hafermilch als auch Datteln eine feine Süße mitbringen. 

TAPIOKACREME MIT MANGOPÜREE

Zutaten für 2 Portionen

1   Tasse kleine Tapioka-Perlen

2   Tassen Kokosmilch 

     Salz

     Kokosflocken

1    Mango

(1) Kleine Tapioka-Perlen (aus dem Asiamarkt) in einen Topf geben und mit der Kokosmilch aufkochen lassen.

(2) Zeitgleich kann die Mango geschält, geschnitten und püriert werden. Das Püree in eine kleine Schale umfüllen.

(3) Wie im oberen Rezept den Tapioka-Pudding bei kleiner Flamme köcheln lassen bis die Masse andickt und die Perlen schon glasig werden, dann Herd ausschalten und auskühlen lassen. 

(4) Noch etwas Salz dazu geben und sich dann um die Kokosflocken kümmern, die man kurz anröstet.

(5) Wenn die Tapiokacreme etwas kühler ist, kannst du sie in Schüsseln verteilen und die Kokosflocken dazu geben.